Bundesweite Herzwochen informieren über Risikovorsorge und aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Rhythmusstörung

Die Kampagne wird bundesweit in Großstädten in S Bahnen und Bussen  im November zu sehen sein.

Unerkannt drohen bei Vorhofflimmern Schlaganfall und Herzschwäche. Bundesweite Herzwochen der Deutschen Herzstiftung informieren über Risikovorsorge und aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Rhythmusstörung.

(Frankfurt a. M., 27. Oktober 2026) Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und betrifft in Deutschland über 1,6 Millionen Menschen. Mit rund 360.800 vollstationären Krankenhausaufnahmen und rund 29.800 Todesfällen pro Jahr (2024) die achthäufigste Todesursache hat Vorhofflimmern eine enorme Krankheitslast (Deutscher Herzbericht – Update 2026). Mindestens einer von drei Menschen in Europa entwickelt im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern. Diese Herzkrankheit wird sich auch angesichts der alternden Bevölkerung zu einer wachsenden Herausforderung für das Gesundheitssystem und für die Gesellschaft entwickeln. „Je älter wir werden, desto häufiger tritt die Erkrankung auf. Das Gros der behandlungsbedürftigen Patienten ist ab dem 65. Lebensjahr zu finden. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen ist etwa jeder Zehnte davon betroffen“, betont der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Für viele Betroffene bedeutet die Erkrankung nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern auch große Verunsicherung. Denn bleibt Vorhofflimmern unerkannt, kann es schwerwiegende Komplikationen wie Schlaganfall zur Folge haben. 20 bis 30 Prozent der ischämischen Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück. Auch eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann sich infolge dieser Rhythmusstörung entwickeln. Außerdem geht die Rhythmusstörung mit einem erhöhten Risiko einher, an Demenz zu erkranken. „Vorhofflimmern ist eine ernstzunehmende Erkrankung – selbst dann, wenn sie zunächst kaum Beschwerden verursacht“, betont Herzspezialist Voigtländer. „Die Gefahr besteht darin, dass Warnzeichen für Komplikationen oft erst spät erkannt werden.“ 

Das Tückische an Vorhofflimmern ist: Nur bei etwa zwei Drittel der Patienten macht es sich mit spürbaren Beschwerden wie Herzstolpern, unregelmäßigem oder chaotischem Herzschlag bis zum Hals, Druckgefühl im Brustkorb, Angst, Atemnot, Schwindelgefühl oder Leistungsschwäche bemerkbar. Besonders beim erstmaligen Auftreten erleben viele Patienten diese Symptome als beängstigend. Für die Betroffenen ist es daher wichtig zu wissen, ob diese Rhythmusstörung behandelt werden muss und welche Therapiemöglichkeiten bestehen. 

Die Deutsche Herzstiftung informiert bundesweit in den Herzwochen 2026 (1.-30. November) „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ in zahlreichen Veranstaltungen sowie mit Broschüren, Podcasts und Video-Clips (https://herzstiftung.de/herzwochen) über Ursachen, Risikovorsorge sowie aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern. Darüber hinaus fördert die Herzstiftung mit einer Million Euro aktuell elf Forschungsprojekte zu dieser bedeutenden Herzrhythmusstörung. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu Vorhofflimmern zu gewinnen, um Diagnose und Therapie dieser Volkskrankheit zu verbessern. https://herzstiftung.de/forschung-vorhofflimmern 

Presse: www.herzstiftung.de

Bilder und Kampagnenumsetzung: Social Sponsoring Consulting

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